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Uni aus - nur noch Klausuren

Hola amigos,

ich behalte etwa meinen zwei-Wochen-Rhythmus bei und melde mich wieder aus der Ferne. Gestern war der letzte Vorlesungstag, den ich für eine laaange Zeit über mich ergehen lassen musste. Und eigentlich mustste ich das gar nicht, ich war nämlich gar nicht da. Das mexikanische Essen hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da bin ich lieber nach der Chorprobe nach Hause gefahren und habe meinen Magen beruhigt. Das gehört schon leider ab und zu zu Mexiko dazu.

Diese Woche wird in zweierlei Hinsicht ganz schön anstrengend. Auf der einen Seite muss ich einige Projekte fertig machen und lernen für die Klausuren am Montag, Dienstag und Mittwoch. Auf der anderen bin ich ab gestern bis Sonntag schon durchschnittlich auf 1,75 Parties eingeladen. Weil ja wie ich viele bald die Stadt verlassen werden, wird fleißig Abschied gefeiert. Seit gestern hab ich übrigens einen Schlafplatz in Melbourne, wenn ich da mal wieder hinkommen sollte und einen in Sydney zu finden, wird sicher auch nicht so schwer sein. Einige Australier haben nämlich gestern Abschied gefeiert.

Heute Abend haben wir das Semesterkonzert vom Kammerchor, in dem ich ja mitsinge. Bin mal gespannt, aber ich glaube, das wird doch eher mäßig. Und das, trotz zwei Proben pro Woche. Es wird definitiv dautlich weniger professionell als das Musical, das letzte Woche das Ensemble hier aufgeführt hat. Dafür wurden extra Tribünen und eine Bühne auf dem Baskelballplatz aufgebaut (ja, alles draußen!). Hätte gar nicht gedacht, dass bei uns so viele Jungs an der Uni tanzen und singen…oder die haben die irgendwie eingekauft ;-)

Letztes Wochnende war ich qusai zum Semesterabschluss am Strand, in Puerto Vallarta. Das ist das Naherholungsgebiet 360km von Guadalajara. Da gibt’s aber auch ganz schön viele Gringos, weswegen man ständig auf Englisch angesprochen wird. Samstag und Sonntag sind wir dann zum Raggae-Kiffer-Strand Sayulita gefahren, das war deutlich entspannter und weniger touristisch. Das Wasser war auch nicht mehr ganz so warm wie vor ein paar Monaten, aber für Westeuropäer immer noch super zum schwimmen oder surfen, wenn denn Wellen gewesen wären. Hab mir umsonst ein Board gemietet. Für das Wochenende hatten wir uns ein Auto gemietet, eine Jetta. Wohl das meistverkaufte Auto von Volkswagen in Amerika, sieht man ja bei uns fast gar nicht mehr. War echt gut, so flexibel zu sein und im Vergleich zum Bus haben wir auch gut Geld gespart, vor allem, weil ja der Sprit so günstig ist.

Überall stehen jetzt schon Weihnachtsbäume, im Supermarkt wird nur nervige Weihnachtsmusik gespielt und überall blinkt es. Dabei ist es doch bei der Wärme schwer in Weihnachtstimmung zu  kommen – seltsam ist es auf den Fall. Der Weihnachtsmarkt, den es hier auch gegeben haben soll, ist angeblich abgefackelt. Da will  man sich doch mal einen Ponche (Punsch) gönnen und Weihnachtsfeeling aufkommen lassen, da wird einem das schon wieder genommen. Wenigstens haben wir vor, nächste Woche Plätzchen zu backen, dann klappt das bestimmt auch mit der Stimmung Nur nicht backen bei mir zu Hause, wir haben ja keinen Ofen…

Mil saludos

Julian

26.11.10 00:30

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Markus (27.11.10 10:07)
Bei uns ists knackig kalt mit um die 0°C und hier in Bonn liegt auch Schnee (was hier scheinbar echt selten passiert).
Mit nen bisschen Glück haben wir ja vielleicht weiße Weihnachten. Da is das nen bisschen leichter mit der Weihnachtsstimmung.
Und heute Abend gehts auf den Weihnachtsmarkt. Ich trink nen Glühwein für dich mit

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