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Bienvenidos otra vez a Guadalajara

Während meine Schwester gestern nach Ärger über Delta Airlines und das Winterchaos in Atlanta mit Verspätung zu Hause angekommen ist, bin ich wieder nach Guadalajara gefahren. Es ist doch eine Frechheit, dass die wegen einer Flugabsage nicht mal ein E-Mail schreiben und dann einen einfach auf einen Flug zwei Tage später umbuchen, obwohl es einen zwei Stunden später gibt. Eine Hotline ist auch nicht rund um die Uhr geschaltet. Beinahe wären umsonst zum Flughafen gefahren. Aber zum Glück hat dann doch alles relativ problemlos geklappt. Hier komme ich noch eine Woche bei Freunden unter, bis ich am 18.1. von Mexico City zurückfliege und am 19. abends wieder zu Hause bin. Das Umbuchen auf einen früheren Flug wäre deutlich teurer gewesen, als hier noch eine Woche zu bleiben. Mexico City war cool, es gibt neben den großen Massen sogar ein paar ruhige Plätzchen. Und mit der Metro kommt man auch sicher überall an. Uns ist jedenfalls nichts passiert.

Ich vertreib mir jetzt hier noch die Zeit mit Semesterstartparties und versuche, doch noch ein Praktikum oder so zu finden. Die Firmen haben sich ja alle nicht bei mir gemeldet :-(

Also, wer es nicht gecheckt hat, ich komme am 19.1. wieder und kann dann nur noch Spanisch sprechen :-P

Cuídense

Julian

 

1 Kommentar 11.1.11 23:08, kommentieren

Liebe Leute, Ich wünsche euch allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2011!  Veronika und ich sind quasi am Ende unserer Rundreise in Playa del Carmen, eine Stunde von Cancún, wo am 6.1. unser Flieger zurück nach Guadalajara geht. Guatemala und Belize waren schön, ich fühl mich aber doch in Mexiko wohler. (Bin übrigens als Tourist wieder eingereist, d.h. Ich könnte nochmal 180 Tage bleiben ;-) ) Die Zeit ist so unglaublich schnell umgegangen. Gestern haben wir hier am Strand das neue Jahr begonnen. Das ist hier echt die übelste Partymeile, ein bisschen wie Malle. Grad sind wir vom Strand wiedergekommen. Auch wenn es warm ist, geht die Sonne ja leider trotzdem früh unter. Morgen geht es nach Isla Mujeres, wo es ein bisschen ruhiger ist. Da ist dann Erholung am Strand angesagt. Denn bald geht es ja wieder in die Kälte. Haltet die Ohren steif, Julian

1 Kommentar 2.1.11 01:31, kommentieren

Julian in Mittelamerika

Liebe Freunde, Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten! Feliz Navidad! Habt ein paar schöne und erholsame Tage mit Familie und Freunden! Veronika und ich sind gerade in Antigua in Guatemala. Gestern haben wir Exil-Weihnachten in einem Irish Pub mit ganz vielen Travellern gefeiert. Die Fahrt über die Grenze von Mexiko war ganz schön abenteuerlich: enge Straße auf mehr als 2000m Höhe, viele Verkaufsstände, lahme Beamte und eine ausgestorben geglaubte Spezies (Hippies!!) im rosa Bus. Heute Abend geht es schon nach Flores weiter. Ich denke an euch, Julian

25.12.10 19:02, kommentieren

Reisebericht 1

Hola amigos, Veronika und ich sind Mitten auf unserer Reise. Sitzen gerade auf dem Balkon des Hostels in Campeche mit Blick auf den kleinen Hauptplatz und lauschen der Musik des Orchesters, das da grad spielt. Echt eine idyllische Atmosphäre. Heute Abend geht es weiter nach Palenque im Bundesstaat Chiapas, wo wir uns im Dschungel Maya-Ruinen angucken werden. Die Reise ist echt cool und wir fühlen uns schon, als ob wir Wochen unterwegs wären, obwohl wir erst seit Sonntag unterwegs sind. Waren schon in Cancún (wo uns als Einziger der Durchgang durchs Ritz Carlton blieb, um vom Strand durch die Hotelmauer zur Straße zu gelangen. Der Portier hat uns Nicht-Gästeb aber auch schön die Tür aufgehalten ;-) ), Valladolid und Mérida. Morgen geht es weiter nach Palenque. Bisher läuft alles super und wir haben im Hostel (heute das war echt schlecht, bisher aber immer gut) oder Bus immer noch einen Platz bekommen. Dass es dazu noch erschwinglich ist, macht es natürlich noch besser :-) Viele Grüße also aus Südost-Mexiko und bis die Tage. ¡Hasta luego!

1 Kommentar 18.12.10 01:05, kommentieren

Die große Reise beginnt - verspäteter Eintrag

Hier mein Eintrag von Samstag. Leider war der nicht gespeichert worden und hab's grad erst bemerkt. Hey zusammen, hier mein wohl letzter Eintrag aus Guadalajara. Verbringe grad die letzen Stunden in meinem Mexiko-zu-Hause, bevor ich mich auf die längere Reise durch Yucatan mache. Am Mittwoch ist meine Schwester Veronika gut aus Deutschland angekommen. Hab ihr in den drei Tagen bis heute die Stadt, meine Uni und ein bisschen die Umgebung gezeigt. Klar haben wir Tequila in Tequila getrunken. Ich frag mich, wie Deutschland der weltweit drittgrößte Tequilakonsument (laut Wikipedia) sein kann, obwohl der doch bei uns so grässlich schmeckt. Die meisten meiner Freunde sind schon auf Reisen oder auf dem Weg nach Hause. Gut, dass es für uns morgen auch losgeht. Wir fliegen morgens nach Cancun, bleiben dort eine Nacht und machen uns dann auf Richtung Westen. Gegen den Uhrzeigersinn grasen wir dann Yucatan, Chiapas und hoffentlich Guatemala und Belize ab. Zwar haben wir ein bisschen einen Plan gemacht, es geht jedoch auch ein wenig ins Blaue hinein. Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden, soweit ich Internet habe. Und ja, wir passen auf uns auf. Cuidense

14.12.10 22:02, kommentieren

Uni aus - nur noch Klausuren

Hola amigos,

ich behalte etwa meinen zwei-Wochen-Rhythmus bei und melde mich wieder aus der Ferne. Gestern war der letzte Vorlesungstag, den ich für eine laaange Zeit über mich ergehen lassen musste. Und eigentlich mustste ich das gar nicht, ich war nämlich gar nicht da. Das mexikanische Essen hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da bin ich lieber nach der Chorprobe nach Hause gefahren und habe meinen Magen beruhigt. Das gehört schon leider ab und zu zu Mexiko dazu.

Diese Woche wird in zweierlei Hinsicht ganz schön anstrengend. Auf der einen Seite muss ich einige Projekte fertig machen und lernen für die Klausuren am Montag, Dienstag und Mittwoch. Auf der anderen bin ich ab gestern bis Sonntag schon durchschnittlich auf 1,75 Parties eingeladen. Weil ja wie ich viele bald die Stadt verlassen werden, wird fleißig Abschied gefeiert. Seit gestern hab ich übrigens einen Schlafplatz in Melbourne, wenn ich da mal wieder hinkommen sollte und einen in Sydney zu finden, wird sicher auch nicht so schwer sein. Einige Australier haben nämlich gestern Abschied gefeiert.

Heute Abend haben wir das Semesterkonzert vom Kammerchor, in dem ich ja mitsinge. Bin mal gespannt, aber ich glaube, das wird doch eher mäßig. Und das, trotz zwei Proben pro Woche. Es wird definitiv dautlich weniger professionell als das Musical, das letzte Woche das Ensemble hier aufgeführt hat. Dafür wurden extra Tribünen und eine Bühne auf dem Baskelballplatz aufgebaut (ja, alles draußen!). Hätte gar nicht gedacht, dass bei uns so viele Jungs an der Uni tanzen und singen…oder die haben die irgendwie eingekauft ;-)

Letztes Wochnende war ich qusai zum Semesterabschluss am Strand, in Puerto Vallarta. Das ist das Naherholungsgebiet 360km von Guadalajara. Da gibt’s aber auch ganz schön viele Gringos, weswegen man ständig auf Englisch angesprochen wird. Samstag und Sonntag sind wir dann zum Raggae-Kiffer-Strand Sayulita gefahren, das war deutlich entspannter und weniger touristisch. Das Wasser war auch nicht mehr ganz so warm wie vor ein paar Monaten, aber für Westeuropäer immer noch super zum schwimmen oder surfen, wenn denn Wellen gewesen wären. Hab mir umsonst ein Board gemietet. Für das Wochenende hatten wir uns ein Auto gemietet, eine Jetta. Wohl das meistverkaufte Auto von Volkswagen in Amerika, sieht man ja bei uns fast gar nicht mehr. War echt gut, so flexibel zu sein und im Vergleich zum Bus haben wir auch gut Geld gespart, vor allem, weil ja der Sprit so günstig ist.

Überall stehen jetzt schon Weihnachtsbäume, im Supermarkt wird nur nervige Weihnachtsmusik gespielt und überall blinkt es. Dabei ist es doch bei der Wärme schwer in Weihnachtstimmung zu  kommen – seltsam ist es auf den Fall. Der Weihnachtsmarkt, den es hier auch gegeben haben soll, ist angeblich abgefackelt. Da will  man sich doch mal einen Ponche (Punsch) gönnen und Weihnachtsfeeling aufkommen lassen, da wird einem das schon wieder genommen. Wenigstens haben wir vor, nächste Woche Plätzchen zu backen, dann klappt das bestimmt auch mit der Stimmung Nur nicht backen bei mir zu Hause, wir haben ja keinen Ofen…

Mil saludos

Julian

2 Kommentare 26.11.10 00:30, kommentieren

Halbwegs fehlerbereinigt :)

Hola a todos,

morgen brechen die letzen drei Uni Wochen an. Das heißt es dann nochmal Präsentationen und Examen, dafür ist danach Schluss mit Lernen für dieses Jahr. Hab deswegen mal schön das Wochenende zu Hause verbracht und mich mit Uni-Sachen beschäftigt. War heute morgen nur kurz in der Sonne im Garten ;-) Abends wird’s jetzt aber doch unangenehm kalt – da komm ich nicht weit mit meinen Sommerklamotten. Ich schätze ich muss mir noch nen dicken Pulli kaufen. Eigentlich schreib ich mir ja immer auf, was ich hier so treibe, damit ich das nicht vergesse und hinterher schön erzählen kann. Mein schlaues Büchlein hört genau da auf, als ich meinen letzten Blogeintrag geschrieben hab. Ich muss also mal tief in meinem Gedächtnis wühlen, was ich so gemacht hab. Hatte zwischenzeitlich Probleme mit meiner Kreditkarte, hab kein Geld mehr bekommen. War nen bisschen erschreckend, weil ich mir das nicht erklären konnte. Meine Bank hat irgendwie meinen Verfügungsrahmen heruntergesetzt, nicht so optimal, wenn man drauf angewiesen hast. Jetzt weiß ich wenigstens, woran es lag und kann ne andere Karte nehmen, naja. Die Schulden bei meinen Freunden hab ich aber auch mittlerweile beglichen.
Zwei der letzten Wochenenden war ich wieder auf Reisen. An dem einen war ich in Guanajuato zu einem Künstler- und Musikfestival. War echt cool mit Kleinkünstlern in den Straßen, Theater und Musikaufführungen und viiielen Studenten in den Straßen. Haben in einem Haus geschlafen, das eine Freundin von einem Freund von einer Freundin eines Freundes einer…….gemietet hatte. Wir waren viel zu viele Leute für viel zu wenig Betten, da musste man sich ein bisschen stapeln. War ganz lustig. An einem Abend hatte ich ein einschneidenedes Erlebnis. Wir waren in einem israelischen Ballet, weil wir meiner einen Mitbewohnerin Theresa die Auswahl überlassen hatten. Die Aufführung war bestimmt künstlerisch erste Sahne und sehr gut, nach 80 Minuten, von denen ich mindestens 15 geschlafen haben, muss ich aber klar feststellen, dass das nichts für mich ist. Ein bisschen Tanzen ok, aber kein Ballet. Danach waren wir in der Disco, das war besser ;-) Am letzten Wochenende war ich dann mit Mar-Iguna Tours (nee der Name ist nicht Programm, auch wenn der Chef 1m lange Rastas hat) in Michoacán. Das ist der Bundesstaat, der noch besonders tradiotionell ist. Da gibt’s auch echt schöne Natur. Das coolste war, als wir auf einem Vulkan waren, der vor 60 Jahren mal ein Dorf begraben hat, von dem nur noch der Kirchturm steht. Uns wurde gesagt, er sei inaktiv. Aber wo kam bitte der heiße Rauch aus dem Berg her?? Ist das nicht Teil der Definition eines AKTIVEN Vulkans? Jedenfalls sehr cool da hinaus zu gehen. Bei der Fahrt da hin auf der Ladefläche von Transportern hab ich mich aber eher wie in Afghanistan oder auf dem Weg über die amerikanische Grenze gefühlt.
Besonders traditionell wird da in Michoacán Allerheiligen gefeiert. Ich hab mich über die vielen unandächtigen Touristen auf den Friedhöfen aufgeregt und war doch selbst mittendrin. Die Gräber werden mit 100en Kerzen hell erleuchtet und mit der Flor de los Muertos geschmückt. Außerdem kommen Speisen und Getränke dazu, eine prehispanische Tradition, damit die Toten auf der Überfahr ins Jenseits durchhalten. Gern steht auch ne Flasche Cola oder Tequila auf dem Grab Und überall drum herum gibt es fettiges Essen und alkoholische Getränke, der einzige Tag im Jahr, an dem es wohl von der Polizei geduldet wird.

Ich glaub, ich hab das letzte Mal schon geschrieben. Aber ich würde mich freuen, auch mal was vonzu Hause zu hören. Schreibt mir doch einfach mal ne Mail, im Studi, bei facebook oder sonst wo, was so los ist. Die einseitge Kommunikation ist etwas trist ;-)

Cuidense a todos, Julian

 

1 Kommentar 11.11.10 18:54, kommentieren